Unsere Schule Schulprofil Schulleben Aktuelles TermineQualitätsentwicklung Elternseite Presse Fotogalerie Kontakt I-Serv Start

 

Umweltschule

Förderkonzept

Wettbewerbe

Forderkonzept

Medienkonzept

Sprachen

Chor - Singmäuse

Beratungslehrerin

Dialog

Schülerrat

Bildungsbegleitung

Datenschutz

 

 

 

zertifizierte Umweltschule

Die Grundschule Buschhausen bezog im Frühjahr 97 einen Schulneubau, der ein Gemeinschaftsprojekt des Schulamtes, des Bauamtes und des Kollegiums der „Alten Grundschule“ war.
Das Gebäude war und ist ein umweltbewusstes Niedrigenergiehaus. Die Grundzüge bestehen in der extremen Wärmedämmung aller raumumhüllenden Flächen und der luftdichten Gebäudeinnenhülle.
Die Beleuchtung schaltet sich bei großer Helligkeit automatisch aus. Die Fenster können nur als Drehflügel benutzt werden. Sie sind mit Öffnungskontakten ausgestattet, die automatisch bei Öffnung die Raumheizung abschalten.
Für die Toilettenspülung wird aufgefangenes Regenwasser benutzt. Ein Tank dient als Reservoir.
65 Quadratmeter misst jeder Raum, jede Klasse hat ein Ausstellungsfenster, so dass man in die Klassenräume hineinsehen kann. Viele Klassen liegen an der Sonnenseite und haben eine Terrassentür in den Klassengarten. Im Flur gibt es Lernecken mit Energiesparlampen. Der Flur geht in ein großes Forum mit einer riesigen Glasfront über. Diese Halle wird für Foren und Feste genutzt und hat einen Ausgang auf den kleinen Schulhof.

Kollegium und Elternschaft hatten sich seit 1994 zur Aufgabe gemacht, auch das Schulgelände zu planen. Dabei hatte die Stadt OHZ als Schulträger weitgehende Freiheiten in der Entwicklung von Leitideen eingeräumt.
Der Plan zur Schulgeländegestaltung entstand unter ökologischen und pädagogischen Gesichtspunkten in Zusammenarbeit mit der BIOS. Die Finanzierung übernahm der Schulträger, da es sich ja um eine Neuanlage handelte.

Das Schulgelände wurde in verschiedene Räume unterteilt:
• Spiel- und Erlebnisräume
• Rückzug- und Ruheräume
• Raum für Geselligkeit
• Unterrichtsräume für Naturerfahrungen und Umwelterziehung
• Schutzräume für Pflanzen

Impressionen zur Entstehung des Schulgeländes bitte auf das Bild klicken

Im Schuljahr 96/ 97 wurden an 4 Pflanztagen von Eltern, Kindern, Lehrern und BIOS-Planern der Schulhof bepflanzt und angelegt: Es wurden
• -60 Bäume auf Wälle und Beete gepflanzt,
• 25m3 Rindenmulch gekarrt,
• 13 m3 Muttererde gefahren und verteilt,
• 35 Riesensteine an Ort und Stelle gewuchtet,
• Wege gepflastert,
• 6m3 Lehm gefahren und
• die Klassengärten zur weiteren Bearbeitung vorbereitet.

Es wurden weiterhin eine Palisadenburg gebaut, eine Feuerstelle und ein Kompost eingerichtet sowie das Regenwasser der Dachflächen in ein Rücklaufbecken überführt. 

In den folgenden Jahren haben wir das Schulgelände weiterentwickelt und es in den Unterricht an unserer Schule integriert. Von 1996- 2009 waren wir durch unsere jährlichen Umweltaktionen zur „Umweltschule in Europa“ geworden, hatten am Transfer 21-Programm teilgenommen und waren „Kernschule“.